Schreibtisch 120x60

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Ein Schreibtisch 120x60 ist ein kompaktes Arbeitsmöbel, das eine Breite von 120 cm mit einer Tiefe von 60 cm kombiniert und primär für Arbeitszimmer, Jugendzimmer oder integrierte Home-Office-Bereiche konzipiert ist. Diese spezifischen Abmessungen stellen in der Möbelkonstruktion den optimalen Kompromiss aus nutzbarer Arbeitsfläche und geringem Platzbedarf im Raum dar. Während klassische Büroarbeitsplätze oft eine Tiefe von 80 cm aufweisen, ermöglicht das Maß 120 x 60 cm die ergonomische Nutzung eines Laptops oder eines einzelnen Monitors samt Tastatur, ohne den Raum optisch oder physisch zu dominieren.

In diesem Ratgeber erfahren Heimwerker und Selbstaufbauer alles über die Konstruktion, die Materialwahl, die passenden Beschläge und die fachgerechte Montage von Schreibtischen dieser Größenordnung.

Raumplanung und Ergonomie: Die Maße im Detail

Bevor Sie sich für den Aufbau entscheiden, ist die genaue Einordnung der Maße wichtig. Ein Büroschreibtisch mit 120 cm Breite bietet exakt den Raum, der für eine zentrale Sitzposition benötigt wird, plus links und rechts jeweils etwa 30 cm Ablagefläche für Dokumente, Stifte oder Peripheriegeräte. Die Tiefe von 60 cm ist das entscheidende Kriterium für schmale Räume.

Der Abstand zwischen den Augen und einem Standard-Monitor (24 bis 27 Zoll) sollte ergonomisch zwischen 50 cm und 70 cm betragen. Bei einer Tischtiefe von 60 cm und einer handelsüblichen Tastatur, die etwa 15 cm bis 20 cm Tiefe beansprucht, sitzt der Bildschirm nah an der hinteren Tischkante. Dies ist für moderne Flachbildschirme optimal. Wer noch weniger Platz in der Tiefe hat, orientiert sich in Richtung Schreibtisch Schmal, muss dann aber häufig auf Monitorarme ausweichen, die an der Tischkante geklemmt werden.

Die Standardhöhe für einen solchen Computertisch 120x60 liegt bei festen Gestellen zwischen 74 cm und 78 cm. Dies entspricht der DIN-Norm für nicht höhenverstellbare Büroarbeitsplätze und ist für Personen mit einer Körpergröße zwischen 165 cm und 180 cm bei normaler Sitzhöhe gut geeignet.

Bauformen und Konstruktionsarten

Ein 120x60 Schreibtisch lässt sich je nach Stauraumbedarf in verschiedene Konstruktionskategorien einteilen. Die Wahl der Bauform bestimmt maßgeblich den Schwierigkeitsgrad beim Selbstaufbau.

Der Schreibtisch 120x60 mit Schubladen

Wer Büromaterialien staubfrei und unsichtbar verstauen möchte, greift zum Modell mit integriertem Schubladenblock. Ein klassisches Beispiel hierfür ist die Suche nach einem „schreibtisch 120x60 mit schubladen“. Modelle wie der CUBA - Schreibtisch mit 6 Push to Open Schubladen und Tastaturablage H78cm B130cm T50cm - Weiß Matt (hier in einer leicht abweichenden Breite von 130 cm) zeigen, wie massiver Stauraum in kompakte Tische integriert wird.

Ein solcher Tisch fungiert fast schon als Schreibtisch Kommode. Beim Aufbau eines Schreibtisch mit Schublade liegt der Fokus auf der exakten Montage der Schubladenschienen. Ein Versatz von nur 1 mm bei der Montage der Führungsschienen im Korpus führt dazu, dass das Spaltmaß der Schubladenfronten ungleichmäßig wird oder die Schublade klemmt.

Der Schreibtisch mit Regal

Eine offene Alternative ist der Schreibtisch Mit Regal. Hierbei wird die Tischplatte auf einer Seite nicht von klassischen Schreibtischbeinen gestützt, sondern liegt auf einem offenen Regalmodul auf. Ein Modell wie der CHARLES - Schreibtisch mit Regal H77cm B120cm T50cm - Anthrazit Grau / Wotan Eiche kombiniert Arbeitsfläche mit schnellem Zugriff auf Ordner. Der Aufbau ist hier oft einfacher als bei Schubladenmodellen, da lediglich Fachböden mit Bodenträgern (meist für 5 mm Bohrungen) eingelegt werden müssen.

Reduzierte Tische und Gestelle

Für Minimalisten gibt es Tische, die lediglich aus einer Platte und einem Schreibtischgestell bestehen. Wer seinen Tisch selbst aus Einzelteilen konfiguriert, sucht oft nach separaten „schreibtisch füße“ oder „tischbeine schreibtisch“. Diese Beine werden meist mit einer Montageplatte (Flansch) und Holzschrauben (Panhead, typischerweise 4 x 16 mm oder 4 x 20 mm, je nach Plattenstärke) direkt von unten an die Tischplatte geschraubt.

Materialien und Oberflächen

Die Langlebigkeit eines Tisches hängt von der Materialqualität der Plattenwerkstoffe und deren Beschichtung ab. Wenn Anwender nach einem „schreibtisch holz 120x60“ suchen, müssen die Begriffe handwerklich sauber getrennt werden.

  • Spanplatte: Der Standard im Möbelbau. Holzspäne werden unter Druck und Hitze mit Bindemitteln verpresst. Für Tischplatten kommt meist eine Stärke von 16 mm oder 22 mm zum Einsatz. Sie ist leicht, formstabil und verzieht sich nicht.
  • MDF (Mitteldichte Holzfaserplatte): Feiner zerfasertes Holz, das eine glattere Kante als die Spanplatte bietet. Wird oft für Fronten (z. B. bei Schubladen) verwendet, die später lackiert oder mit Hochglanzfolie bezogen werden, wie bei einem Schreibtisch Hochglanz Weiß.
  • Massivholz: Besteht durchgehend aus gewachsenem Holz (z. B. durchgehende Lamellen oder keilgezinkt). Ein echter Massivholz-Tisch erfordert Pflege (Ölen, Wachsen) und arbeitet bei Luftfeuchtigkeitsschwankungen. Einen echten Massivholztisch finden Sie oft in der Kategorie Schreibtisch Aus Holz.

Melaminharzbeschichtung und Dekore

Die meisten modernen Tische zur Selbstmontage bestehen aus melaminharzbeschichteten Spanplatten. Melamin ist ein Kunstharz, das extrem kratzfest, wasserabweisend und lichtecht ist.

Beliebte Dekore imitieren Holzmaserungen verblüffend echt. Ein Schreibtisch Eiche ist heute meist ein Tisch mit einem Dekor wie Sonoma Eiche (hell, leicht gräulich) oder Wotan Eiche (wärmer, rustikaler). Wer es neutraler mag, wählt Volltonfarben. Ein Weißer Schreibtisch in Weiß Matt reflektiert kein Licht, was bei Bildschirmarbeit die Augen schont. Ein Grauer Schreibtisch verzeiht Staub und Fingerabdrücke besser als schwarze Oberflächen.

Die Kanten der Tischplatten sind die empfindlichsten Stellen. Hier wird maschinell eine ABS-Kante (Acrylnitril-Butadien-Styrol) angefahren. Diese Kunststoffkante ist meist 1 mm bis 2 mm stark und schützt die Spanplatte vor Stößen durch Bürostühle oder das Absplittern beim Dagegenstoßen.

Ratgeber für den Aufbau: Werkzeug und Verbindungstechnik

Ein gut geplanter Schreibtisch ist das mechanische Rückgrat des Home-Offices, bei dem jedes Bauteil wie ein präzises Zahnrad in das andere greift. Damit der Aufbau reibungslos gelingt, sollten Heimwerker das Konstruktionsprinzip der Möbelverbinder verstehen.

Benötigtes Werkzeug

Für den Aufbau eines Standard-Schreibtisches 120x60 benötigen Sie:

  • Kreuzschlitzschraubendreher (Größe PZ2): Wichtig: Nutzen Sie Pozidriv (PZ) und nicht Phillips (PH), da die meisten Möbelbeschläge auf PZ-Antriebe ausgelegt sind. Ein falscher Bit „nudelt“ den Schraubenkopf aus.
  • Holzhammer / Gummihammer: Zum schonenden Einschlagen von Holzdübeln.
  • Akkuschrauber: Mit moderater Drehmomenteinstellung (Stufe 3 bis 5), um Schrauben in der Spanplatte nicht zu überdrehen.
  • Maßband und Winkel: Zur Kontrolle der Rechtwinkligkeit bei der Korpusmontage.

Die Exzenter-Verbindung (Minifix)

Die Hauptverbindung bei zerlegten Schreibtischen & Computertischen ist der Exzenterverbinder. Er besteht aus zwei Teilen: dem Einschraubbolzen und dem Exzentergehäuse.

  1. Der Bolzen wird in eine vorgebohrte 5 mm Bohrung (meist mit einem Eurogewinde) eingeschraubt.
  2. Das Exzentergehäuse wird in eine 15 mm Topfbohrung des Gegenstücks gedrückt.
  3. Die Bauteile werden zusammengesteckt (unterstützt durch Holzdübel der Größe 8 x 30 mm für die Scherkraftaufnahme).
  4. Mit dem PZ2-Schraubendreher wird der Exzenter um etwa 180° im Uhrzeigersinn gedreht. Dadurch zieht sich der Bolzen an und die Platten werden kraftschlüssig und spaltfrei verbunden.

Die Sichtrückwand

Viele Schreibtische verfügen über eine Platte im hinteren Fußbereich. Diese dient nicht nur der Optik (um Kabel zu verdecken), sondern ist statisch essenziell. Sie verhindert die Seitenbewegung (das sogenannte Scherkräfte-Parallelogramm). Ohne diese Querstrebe würde der Tisch bei seitlicher Belastung zusammenklappen. Ziehen Sie die Verbindungen hier besonders fest an.

Beschlagtechnik im Detail: Auszüge und Öffnungsmechanismen

Wenn Sie sich für einen Schreibtisch mit Stauraum entscheiden, wie den CUBA - Schreibtisch mit 6 Push to Open Schubladen und Tastaturablage H78cm B130cm T50cm - Sonoma Eiche, werden Sie mit fortschrittlicher Beschlagtechnik konfrontiert.

Schubladenschienen

Man unterscheidet bei Schreibtischen primär zwei Arten von Führungen:

  • Rollenführung: Ein einfaches System, bei dem eine Kunststoffrolle in einer epoxidbeschichteten Metallschiene läuft. Sie ist günstig und robust, bietet aber meist nur einen Teilauszug (die Schublade bleibt zu ca. 25 % im Korpus). Die Tragkraft liegt oft bei 15 kg bis 20 kg.
  • Kugelführung: Hier laufen Stahlkugeln in einem Teleskopprofil. Diese Führungen erlauben oft einen Vollauszug (100 % der Schublade sind zugänglich) und laufen deutlich ruhiger. Sie sind die bessere Wahl, wenn schwere Aktenordner liegend in der Schublade gelagert werden (Tragkraft oft 30 kg bis 45 kg).

Push-to-Open vs. Soft-Close

Diese beiden Begriffe dürfen niemals verwechselt werden, da sie technisch gegensätzlich arbeiten:

  • Push-to-Open (Tip-On): Die Schublade hat keinen Griff. Man drückt leicht gegen die Front. Ein gefederter Stößel (Ausstoßmagnet oder mechanische Feder) löst aus und drückt die Schublade einige Zentimeter auf, sodass man sie greifen kann. Zum Schließen muss die Schublade gegen den Federdruck zugedrückt werden, bis sie einrastet.
  • Soft-Close (Dämpfung): Die Schublade hat einen Griff. Beim Schließen fängt ein integrierter Dämpfer (oft ein kleiner Gasdruck- oder Öldruckzylinder) den Schwung auf den letzten 30 mm bis 50 mm ab und zieht die Schublade sanft und geräuschlos zu.

Upgrades und Nachrüstungen für den Schreibtisch 120x60

Ein Standardtisch kann durch gezielte Eingriffe des Heimwerkers aufgewertet werden.

Kabelmanagement integrieren

Nichts stört auf einer Fläche von 120 x 60 cm mehr als ein Kabelsalat von Monitor, Maus und Ladegeräten. Die Lösung ist eine Kabeldurchführung für Schreibtisch. Um diese nachzurüsten, benötigen Sie eine Lochsäge (Bohrkrone) für Ihre Bohrmaschine. Die gängigsten Durchmesser sind 60 mm oder 80 mm. Bohren Sie das Loch idealerweise in einer der hinteren Ecken, etwa 50 mm bis 80 mm von den Kanten entfernt. Setzen Sie dann eine Schreibtischkabeldurchführung 60mm aus Kunststoff oder Metall ein.

Höhenverstellbarkeit nachrüsten

Ergonomie am Arbeitsplatz wird immer wichtiger. Wer seinen starren Tisch aufrüsten möchte, sucht oft nach „schreibtisch beine höhenverstellbar“. Hier gibt es manuelle Lösungen (Teleskopbeine mit Rasterung, verstellbar oft zwischen 70 cm und 90 cm) oder elektrische Hubsäulen. Wer komplett neu plant, greift direkt zu einem Höhenverstellbarer Schreibtisch. Wenn Sie nur leichte Bodenunebenheiten ausgleichen wollen, genügen einfache Möbelfüße mit einem M8-Gewinde im Sockel, die sich um +15 mm herausdrehen lassen.

Schublade nachträglich einbauen

Die Suchanfrage „schreibtisch schublade nachrüsten“ ist bei Heimwerkern beliebt. Um eine Unterbauschublade an einer 120x60 Platte anzubringen, benötigen Sie lediglich den Platz zwischen Ihren Beinen. Messen Sie die lichte Weite. Die Montage erfolgt meist über Montagewinkel, die seitlich an die Schubladenschienen geschraubt und dann von unten mit kurzen Spanplattenschrauben (z. B. 4 x 16 mm Rundkopf) in die Tischplatte fixiert werden. Achten Sie darauf, dass die Schrauben kürzer sind als die Tischplatte dick ist (eine 16 mm Platte darf maximal mit 15 mm Schrauben angebohrt werden, besser 12 mm).

Pflege und Wartung von Schreibtischen

Die Pflege eines furnierten oder melaminbeschichteten Tisches ist unkompliziert.

  • Reinigung: Verwenden Sie ein nebelfeuchtes Tuch. Bei starken Verschmutzungen (Kugelschreiber, Kaffee) hilft ein milder Allzweckreiniger. Vermeiden Sie Scheuermilch oder lösungsmittelhaltige Reiniger, da diese die Kunststoffoberfläche mattieren.
  • Wartung der Beschläge: Wenn Schubladen nach einiger Zeit schwergängig laufen, prüfen Sie bei Kugelführungen, ob sich Staub in den Laufbahnen gesammelt hat. Ein Tropfen Silikonspray (kein Kriechöl wie WD-40, da dieses Schmutz bindet) auf die Kugellager stellt die Leichtgängigkeit wieder her. Kontrollieren Sie alle halbe Jahre die Exzenterverbinder auf festen Sitz, besonders wenn der Tisch oft verschoben wird.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

1. Reicht ein Schreibtisch 120x60 für zwei Monitore? Ja, aber es ist knapp. Zwei 24-Zoll-Monitore nebeneinander beanspruchen etwa 110 cm in der Breite. Auf einem 120 cm breiten Tisch stehen sie bündig. Aufgrund der Tiefe von 60 cm sollten die Monitore jedoch schmale Standfüße haben, andernfalls bleibt kein Platz für die Tastatur. Ein Monitorarm zur Tischklemmen-Montage löst dieses Problem effektiv.

2. Wie stabilisiere ich einen wackelnden Schreibtisch? Prüfen Sie zuerst mit einer Wasserwaage, ob der Boden uneben ist, und gleichen Sie dies über höhenverstellbare Schreibtischfüße aus. Wackelt der Korpus in sich, ziehen Sie alle Exzenterverbinder und Schrauben der Sichtrückwand nach. Bei Tischen, die nur aus Platte und vier Einzelbeinen bestehen, kann eine nachträglich angebrachte Wandhalterung (kleiner Metallwinkel) absolute Stabilität bringen.

3. Was bedeutet das Maß „System 32“ bei Schreibtisch-Regalen? Das System 32 ist ein internationaler Standard im Möbelbau. Es bedeutet, dass die Lochreihen für Bodenträger oder Schienen exakt im Abstand von 32 mm vertikal gebohrt sind. Der Abstand von der vorderen Kante zur ersten Lochreihe beträgt dabei immer 37 mm. Dies erleichtert das Nachrüsten von genormten Beschlägen enorm.

4. Kann ich die Tastaturablage bei Modellen wie dem CUBA-Schreibtisch weglassen? Ja. Wenn Sie die Tastatur lieber auf der Tischplatte nutzen, können Sie die Führungsschienen und das Brett für die Tastaturablage bei der Montage einfach weglassen. Die statische Integrität des Tisches, wie beim CUBA - Schreibtisch mit 6 Push to Open Schubladen und Tastaturablage H78cm B130cm T50cm - Sonoma Eiche / Weiß Matt, wird dadurch nicht beeinträchtigt, da die Stabilität über die massiven Schubladenblöcke und die Rückwand erzeugt wird.

5. Wie bohre ich ein Loch für die Kabeldurchführung ausrissfrei? Kleben Sie die Stelle auf der Tischplatte von beiden Seiten mit Malerkrepp ab. Setzen Sie die Lochsäge an und bohren Sie im Rechtslauf mit leichtem Druck, bis der Zentrierbohrer auf der Unterseite austritt. Bohren Sie dann von der Unterseite durch das kleine Loch entgegen. So verhindern Sie, dass die Melaminschicht auf der Unterseite beim Durchbruch wegbricht.

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