Hohe Kommode
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GABRIEL - Kommode / Sideboard mit 4 Schubladen - Weiß Matt / Anthrazit H92cm B60cm T33cmNormaler Preis €99,99Grundpreis / proNormaler PreisVerkaufspreis €99,99
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GABRIEL - Kommode / Sideboard mit 4 Schubladen - Anthrazit / Weiß Gloss H92cm B60cm T33cmNormaler Preis €109,99Grundpreis / proNormaler PreisVerkaufspreis €109,99
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GABRIEL - Kommode / Sideboard mit 8 Schubladen - Wotan Eiche H92cm B120cm T33cmNormaler Preis €149,99Grundpreis / proNormaler PreisVerkaufspreis €149,99
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GABRIEL - Kommode / Sideboard mit 8 Schubladen - Weiß Matt / Wotan Eiche H92cm B120cm T33cmNormaler Preis €149,99Grundpreis / proNormaler PreisVerkaufspreis €149,99
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GABRIEL - Kommode / Sideboard mit 8 Schubladen - Anthrazit Grau / Wotan Eiche H92cm B120cm T33cmNormaler Preis €149,99Grundpreis / proNormaler PreisVerkaufspreis €149,99
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GABRIEL - Kommode / Sideboard mit 4 Schubladen - Weiß Matt / Weiß Gloss H92cm B60cm T33cmNormaler Preis €109,99Grundpreis / proNormaler PreisVerkaufspreis €109,99
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GABRIEL - Kommode / Sideboard mit 4 Schubladen - Weiß Matt / Schwarz Gloss H92cm B60cm T33cmNormaler Preis €109,99Grundpreis / proNormaler PreisVerkaufspreis €109,99
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GABRIEL - Kommode / Sideboard mit 4 Schubladen - Anthrazit Grau H92cm B60cm T33cmNormaler Preis €99,99Grundpreis / proNormaler PreisVerkaufspreis €99,99
Eine hohe Kommode ist ein vertikal ausgerichtetes Kastenmöbel, das durch seine Bauhöhe von typischerweise über 90 cm maximalen Stauraum auf geringer Grundfläche bietet. Im Gegensatz zu klassischen Sideboards, die in die Breite gehen, nutzt dieses Möbelstück die Wandhöhe effizient aus. Für den Heimwerker und Einrichter bedeutet dies: Mehr Volumen für Textilien, Unterlagen oder Alltagsgegenstände, ohne wertvolle Laufwege in schmalen Räumen zu blockieren.
Die Konstruktion einer solchen Kommode erfordert eine präzise Abstimmung von Korpus, Schubladenführungen und Materialstärke, um trotz der Höhe einen stabilen Stand zu gewährleisten. In diesem Ratgeber erfahren Sie alles über die technischen Spezifikationen, die korrekte Montage und die optimale Integration dieser Möbelstücke in verschiedene Raumsituationen.
Raumplanung: Wo eine hohe Kommode Probleme löst
Der Einsatz von vertikalem Stauraum ist eine bewährte Methode in der Raumplanung, insbesondere wenn die Quadratmeterzahl begrenzt ist. Die Tiefe des Möbels spielt hierbei die entscheidende Rolle.
Der schmale Flur und Eingangsbereich
In Fluren ist der Platz zwischen Wand und Laufweg oft auf ein Minimum reduziert. Standardmöbel mit einer Tiefe von 40 cm oder mehr ragen zu weit in den Raum hinein. Eine Kommode unter 35 cm tief – wie die Modelle der Serie Gabriel mit exakt 33 cm Tiefe – lässt ausreichend Bewegungsfreiheit. Mit einer Höhe von 92 cm bietet sie dennoch eine bequeme Ablagefläche für Schlüssel und Post auf Stehhöhe. Die Schubladen fassen Schals, Mützen und flaches Schuhzubehör.
Das Schlafzimmer als Stauraum-Zentrum
Eine Schlafzimmer Kommode dient primär der Organisation von gefalteter Kleidung, Wäsche und Accessoires. Hier ersetzen hohe Kommoden oft ausladende Kleiderschränke oder ergänzen diese sinnvoll. Durch die Aufteilung in vier, acht oder mehr Schubladen lässt sich Kleidung kleinteilig sortieren. Ein Modell wie die GABRIEL - Kommode mit 8 Schubladen in Anthrazit (H92cm B120cm T33cm) bietet auf 120 cm Breite zwei getrennte Stauraum-Säulen, was die Sortierung für zwei Personen erleichtert.
Wohn- und Esszimmer
Im Wohnbereich übernehmen hohe Kommoden die Funktion einer klassischen Anrichte. Sie verbergen Alltagsgegenstände hinter geschlossenen Fronten und sorgen für eine ruhige Raumoptik. Besondere Raumkonzepte lassen sich mit asymmetrischen oder abgestuften Modellen realisieren. Eine Furnica Kommode mit einer kombinierten Höhe (z. B. 92 cm und 70 cm) lockert lange Wandflächen auf und bietet gleichzeitig eine niedrigere Ebene, die als Stellfläche für Mediengeräte oder Dekoration genutzt werden kann.
Maße und Proportionen im Detail
Die Dimensionierung eines Kastenmöbels bestimmt maßgeblich den Materialbedarf und den Montageaufwand. Bei der Auswahl sollten Heimwerker die exakten Millimeter- und Zentimeterangaben der Stellfläche mit den Möbelmaßen abgleichen.
Die Rasterbreiten
Die Breite der Kommode definiert die Anzahl der nebeneinanderliegenden Schubladenkorpusse:
- 60 cm Breite: Der klassische Einzelkorpus. Ausgestattet mit übereinanderliegenden Auszügen, z. B. als Kommode mit 4 Schubladen. Ideal für Nischen.
- 100 cm bis 120 cm Breite: Der Doppelkorpus. Hier arbeiten zwei Schubladenreihen parallel. Eine Kommode 100 cm Breit bietet ein ausgewogenes Verhältnis von Breite zu Höhe.
- 160 cm bis 180 cm Breite: Dreifach- oder erweiterte Doppelkorpusse. Diese Formate erfordern bei der Montage zwingend eine exakte Ausrichtung der Bodenplatte, da sich Unebenheiten im Boden auf die lange Distanz summieren.
- 220 cm Breite: Das Großformat. Modelle wie die GABRIEL - Kommode mit 14 Schubladen in Wotan Eiche / Schwarz Glanz füllen ganze Wände und erfordern beim Aufbau ausreichend freie Bodenfläche zum Wenden des Korpusses.
Die Höhenprofile
Die Bezeichnung „hoch“ bezieht sich bei diesen Kommoden auf das Maß von 92 cm. Dieses Maß ist ergonomisch sinnvoll, da es etwa der Höhe einer Küchenarbeitsplatte entspricht. Die Bedienung der obersten Schubladen ist für Erwachsene ohne Bücken möglich.
Ein technisches Highlight sind die Stufen-Kommoden. Hierbei werden Korpusse mit 92 cm Höhe und 70 cm Höhe fest miteinander verbunden. Dies erfordert bei der Montage spezielle Verbindungsbeschläge zwischen den Korpuswänden, um eine durchgehende Stabilität der Anlage zu garantieren.
Materialien und Oberflächentechnik
Die Langlebigkeit eines Selbstbaumöbels hängt direkt von den verwendeten Holzwerkstoffen und deren Beschichtung ab.
Der Korpus: Stabilität durch Holzwerkstoffe
Der Korpus (Seitenwände, Boden, Deckel) besteht in der Regel aus Spanplatte, die beidseitig melaminharzbeschichtet ist. Die Materialstärke beträgt meist 16 mm. Diese Stärke ist der Industriestandard für Wohnmöbel und bietet ausreichend Fleisch für die Aufnahme von Holzschrauben und Exzenterverbindern. Die Kanten sind mit Umleimern versehen, die das Eindringen von Feuchtigkeit verhindern und Stoßfestigkeit gewährleisten.
Die Fronten: Matt, Glanz und Holzdekor
Die Schubladenfronten definieren die Optik und bestehen oft aus MDF (Mitteldichte Holzfaserplatte) oder ebenfalls aus beschichteter Spanplatte.
- Matt-Oberflächen: Dekore wie Weiß Matt oder Anthrazit Matt schlucken das Licht. Sie sind unempfindlicher gegen Fingerabdrücke und eignen sich gut für stark frequentierte Bereiche.
- Hochglanz (Gloss): Eine weiße Gloss Kommode reflektiert das Raumlicht und lässt enge Flure optisch größer wirken. Die Reinigung erfordert weiche Tücher ohne abrasive Bestandteile, um Mikrokratzer zu vermeiden.
- Holzdekore: Moderne Folierungen wie Wotan Eiche oder Sonoma Eiche ahmen die Maserung von Massivholz haptisch und optisch nach. Eine Eiche Kommode bringt visuelle Wärme in den Raum, während die melaminbeschichtete Oberfläche deutlich pflegeleichter ist als geöltes Echtholz.
Der Aufbau: Ein Leitfaden für Heimwerker
Die Selbstmontage einer großen Kommode ist ein Projekt, das je nach Größe zwischen ein und drei Stunden in Anspruch nimmt. Eine systematische Vorgehensweise verhindert Fehler, die später zu klemmenden Schubladen führen.
Benötigtes Werkzeug
Legen Sie sich vorab folgendes Werkzeug bereit:
- Kreuzschlitz-Schraubendreher (PZ2 für Spanplattenschrauben, ggf. PH2 für Beschläge)
- Leichter Hammer (für Holzdübel und Rückwandnägel)
- Zollstock oder Maßband
- Wasserwaage (mindestens 60 cm lang)
- Akkuschrauber (mit moderat eingestelltem Drehmoment, um das Überdrehen in der Spanplatte zu verhindern)
Schritt 1: Korpusmontage und das Fundament
Der Aufbau beginnt immer mit dem äußeren Rahmen. Hierbei kommen Holzdübel und Exzenterverbinder (oft als Minifix bekannt) zum Einsatz. Die Dübel sorgen für die Positionierung, die Exzenter ziehen die Bauteile kraftschlüssig zusammen.
Der Korpusaufbau verhält sich wie das Fundament eines Hauses: Stimmt der rechte Winkel an der Basis nicht, klemmen später die Schubladen im obersten Stockwerk. Bevor Sie die Rückwand befestigen, müssen Sie zwingend die Diagonalen des Korpusses messen. Messen Sie von der linken oberen zur rechten unteren Ecke und vergleichen Sie den Wert mit der Gegen-Diagonale. Erst wenn beide Maße auf den Millimeter identisch sind, ist der Korpus im Winkel.
Schritt 2: Die Rückwand fixieren
Die Rückwand besteht meist aus einer dünnen HDF-Platte (ca. 3 mm). Sie wird in eine Nut eingeschoben oder aufgeschraubt/genagelt. Die Rückwand ist kein reines Sichtteil – sie gibt dem gesamten Möbelstück die nötige Aussteifung (Scherfestigkeit). Setzen Sie die Nägel in einem Abstand von etwa 150 mm bis 200 mm umlaufend ein.
Schritt 3: Schubladenschienen montieren
Hohe Kommoden verfügen über zahlreiche Auszüge. Bei einer Kommode mit 10 Schubladen müssen 20 Schienenelemente am Korpus verschraubt werden. Achten Sie genau auf die vorgebohrten Löcher (System 32). Meist kommen Rollenführungen zum Einsatz. Diese bestehen aus einem korpusseitigen Profil mit einer Kunststoffrolle vorn und einem schubladenseitigen Profil mit einer Rolle hinten. Sie ermöglichen einen leichtgängigen Teilauszug. Verschrauben Sie die Schienen immer mit den beiliegenden Flachkopfschrauben (meist 3,5 x 16 mm oder 4 x 16 mm), damit die Schraubenköpfe später nicht an den Rollen schleifen.
Schritt 4: Schubladenkorpusse zusammensetzen
Die Montage der Schubladen erfolgt im Akkord. Verbinden Sie die Seitenteile mit dem Rückstück, schieben Sie den Schubladenboden in die Nut und befestigen Sie abschließend die Frontplatte. Bei Modellen wie der GABRIEL - Kommode mit 10 Schubladen in Beton-Optik / Weiß Matt lohnt es sich, alle Schubladen parallel aufzubauen.
Schritt 5: Wandbefestigung (Kippschutz)
Dieser Schritt ist bei einer hohen Kommode absolut sicherheitsrelevant. Durch die geringe Tiefe von 33 cm und die Bauhöhe von 92 cm verlagert sich der Schwerpunkt gefährlich weit nach vorn, sobald mehrere gefüllte Schubladen gleichzeitig geöffnet werden. Nutzen Sie den beiliegenden Kippschutz (meist ein Metallwinkel oder ein Textilgurt) und verankern Sie das Möbelstück fest im Mauerwerk. Verwenden Sie für Ihre Wandbeschaffenheit (Beton, Ziegel, Gipskarton) geeignete Dübel (z. B. 8 mm Universaldübel) und entsprechende Schrauben.
Feinjustierung und Ausrichtung
Wenn die Kommode am finalen Platz steht, folgt die Justierung. Böden in Wohnräumen sind selten absolut plan.
- Wasserwaage auflegen: Prüfen Sie die Deckelplatte in der Breite und in der Tiefe.
- Unterfüttern: Gleichen Sie Unebenheiten an den Bodenkontaktpunkten mit kleinen Keilen oder Filzgleitern aus, bis die Kommode exakt im Wasser steht.
- Spaltmaße prüfen: Setzen Sie die Schubladen ein. Wenn die Spaltmaße zwischen den Fronten ungleichmäßig sind, liegt dies fast immer an einem nicht waagerecht stehenden Korpus. Korrigieren Sie die Unterlage, bis die Fugenlinien parallel verlaufen.
FAQ – Häufig gestellte Fragen zur hohen Kommode
Wie tief ist eine schmale Kommode für den Flur? Eine platzsparende Kommode für enge Durchgänge sollte eine Tiefe von 35 cm nicht überschreiten. Die Modelle in dieser Kategorie sind exakt 33 cm tief. Das bietet genug Raum für Schuhe (quer gelegt), Mützen oder Werkzeug, blockiert aber nicht den Laufweg.
Muss ich eine hohe Kommode an der Wand festschrauben? Ja, zwingend. Möbelstücke, die höher als 70 cm sind und Schubladen besitzen, bergen ein Kipprisiko. Wenn schwere Auszüge nach vorn gezogen werden, verlagert sich der Schwerpunkt. Eine feste Verschraubung mit der Wand (Kippschutz) verhindert Unfälle.
Welches Werkzeug brauche ich für den Aufbau? Für die Montage benötigen Sie einen Kreuzschlitz-Schraubendreher (PZ2), einen leichten Hammer für die Holzdübel und Rückwandnägel, einen Zollstock zum Messen der Diagonalen sowie eine Wasserwaage für die finale Ausrichtung. Ein Akkuschrauber beschleunigt die Arbeit, sollte aber mit Gefühl eingesetzt werden.
Wie lange dauert der Aufbau einer Kommode mit vielen Schubladen? Die Dauer hängt von der Größe ab. Eine Kommode mit 6 Schubladen lässt sich von einer geübten Person in etwa 60 bis 90 Minuten montieren. Bei großen Modellen mit 14 Schubladen sollten Sie 2 bis 3 Stunden einplanen, da die Montage der vielen Einzelkästen Zeit in Anspruch nimmt.
Was ist der Unterschied zwischen Rollenführung und Kugelführung? Rollenführungen nutzen Kunststoffrollen, die in einer Metallschiene laufen. Sie sind robust, wartungsarm und bieten einen Teilauszug. Kugelführungen (Teleskopauszüge) laufen auf kleinen Stahlkugeln, bieten oft einen Vollauszug und können höhere Gewichte tragen. In Standardkommoden für den Wohnbereich sind Rollenführungen die bewährte Norm.
Kann ich die Fronten nachträglich einstellen? Bei Schubladen, die auf Rollenführungen laufen, wird das Spaltmaß primär über die exakte, rechtwinklige Ausrichtung des Korpusses gesteuert. Eine dreidimensionale Verstellbarkeit wie bei Topfbändern an Schranktüren ist bei einfachen Schubladenführungen nicht gegeben. Ein exakter Aufbau ist daher essenziell.
Wie reinige ich Hochglanz-Fronten richtig? Verwenden Sie ausschließlich weiche Baumwolltücher oder spezielle Gläsertücher. Mikrofasertücher können bei starkem Druck mikrofeine Kratzer in der Gloss-Oberfläche hinterlassen. Etwas lauwarmes Wasser und ein Tropfen mildes Spülmittel reichen zur Entfernung von Fingerabdrücken völlig aus.
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